Der Tod des Fotografen
Susi am 2. Dezember 2008
nicht nur dass ich mir gerne Bildbände ansehe, ich lese auch gerne Bücher. Zu einem meiner Lieblingsschriftsteller gehört Henning Mankell, Mankell hat vor einiger Zeit einen Kurzroman herausgebracht mit dem Titel “Der Tod des Fotografen”. Dieses Buch ist so völlig untypisch und passt eigentlich gar nicht zu Mankell, zwar spielt Wallander wieder eine tragende Rolle - ganz klar; aber irgendwie ist es kein richtiger “Mankell”.
Dennoch habe ich dieses Buch gerne gelesen und in gewisser Weise spiegelt es auch das Bild des Fotografen an sich in der Gesellschaft wieder. Wie häufig lese ich denn in Agenturen bzw. Onlinekarteien von Fotografen dass sie überhaupt gar nichts gegen eine Begleitperson beim Shooting haben. Sie wollen ganz klar damit ausdrücken, dass sie vertrauenswürdig sind.
Der Fotograf in Mankells Buch ist ein Eigenbrödler über den niemand so recht etwas wusste, mit dem aber auch niemand so recht etwas zu tun haben wollte … er war … irgendwie … komisch, unnahbar.
Ich hoffe, dass ich als Hobbyfotografin dieses Bild nicht erfülle - ich hoffe dass sich meine Modelle bei mir wohlfühlen und da ich jetzt schon Anschlussanfragen erhalten habe, von Modellen die sich bereits einmal vor meine Kamera begeben haben, so scheine ich meine eigenen Anspruch zu erfüllen.
Liebe Grüße, Susanne Stark
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