Makrofotografie

Susi am 3. Dezember 2008

Ganz besonders toll an der Fotografie an sich, finde ich die Makrofotografie. Sie bringt Details zum Vorschein die dem bloßen Augen meist verborgen bleiben. Man muss ein bisschen Geduld mitbringen, denn gerade bei der Makrofotografie kommt es auf ein ruhiges Händchen an.

Man sollte am besten ein Stativ verwenden, ich muss zugestehen dass ich bisher noch keines benutzt habe um meine Makroaufnahmen zu machen, das liegt aber daran, dass ich immer aus der Situtation heraus ein Makro angefertigt habe. Mit mehr Glück als Verstand - wenn man das so sagen kann - bekam ich bisher auch einen Großteil Bilder in denen das was ich tatsächlich scharf haben wollte auch scharf war.

So wie folgendes Bild, es ist Scan von einem analogen Abzug, entstanden bei strahlendster Sonne (Mittagssonne - eigentlich Gift für schöne Fotografie) im botanischen Garten in Bonn. Ich habe mich mit meinem damaligen Teleobjektiv 70-300 zwischen Sonne und Hibiskus gestellt - habe aber dennoch keinen Schatten gebildet, das wollte ich nicht, ich habe eher darauf gewartet dass die umliegenden Bäume durch den nächsten Windstoß ein wenig Schatten werfen würden. Das hat auch funktioniert und folgendes Bild ist entstanden:

Der Blütenstempel sollte scharf sein und der Rest des Bildes unscharf, dies hat mit einer Brennweite die zwischen 200 und 300 lag, auch gut funktioniert. Damals habe ich einen ISO 100 Film verwendet, entsprechend hat die analoge Spiegelreflexkamera die Belichtungszeit eingestellt.

Liebe Grüße, Susanne Stark

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