Wie kam ich zur Fotografie?

Susi am 26. November 2008

Heute möchte ich gerne ein wenig über meinen “Werdegang” zur Fotografin und über meine Ausrüstung schreiben.

Zur Fotografie kam ich recht früh - aber als “Modell”, denn meine Großmutter ist ihres Zeichens eine gelernte Fotografin und ich als Enkel musste natürlich immer wieder als Modell “herhalten”, hier gibt es natürlich wunderschöne Kinderportraits … aber dies an anderer Stelle.

Meine erste eigene Kamera gab es irgendwann im Jugendalter und war natürlich eine ganz normale Kompaktkamera - zu damaligen Zeiten selbstverständlich analog. Die Bilder die ich damit “geschossen” habe, konnten sich damals schon sehen lassen. So gibt es beispielsweise ein Postkartenmotiv von einem Hafen in Norwegen an dem ich mich damals schon immer wieder erfreut habe. Natürlich gibt es nah heutigen Gesichtspunkten auch in diesem Bild den ein oder anderen Fehler zu bemängeln, aber dennoch gehört es noch immer zu meinen Lieblingsbildern. Da war ich zarte 16 Jahre alt.

Das ist das Bild zur kurzen Geschichte:

Mit der steigenden Pubertät ist das eigentlich schöne Hobby Fotografie in den Hintergrund getreten. Allerdings war ich einer der ersten die eine Digitalkamera besessen haben, damals mit “sensationellen” 2,3 Megapixel von Canon für “unschlagbare” 670 Euro. Diese Kompaktkamera hatte ich immer bei mir, habe dort allein an Speicherkarten Unsummen in den Fotofachgeschäften gelassen - für 256 MB auf einer Compactflash Speicherkarte musste man noch um die 100 Euro auf die Ladentheke legen. Unfassbar bei dem technischen Stand heute! Aber um qualitativ gute Bilder auch speichern zu können musste ich die Einstellungen an der Digitalkamera so hoch fahren, dass ich nur um die 80 Bilder machen konnte und die Karte war overload - schlecht im Urlaub, also hatte ich 6 Speicherkarten.

Irgendwann wurde mir das fotografieren mit der “Knipse” zu fad, zu langweilig, zu eintönig und zu guter Letzt konnte ich noch nicht mal die Ergebnisse in der Hand halten - also habe ich mir um die 200 Bilder von der Festplatte ausgesucht und richtig auf Papier ziehen lassen, mit diesen Bilder habe ich ganz “altmodisch” ein schönes Fotoalbum bestückt (richtig zum kleben).

Irgendwie war ich zwar mit dem Ergebnis zufrieden, allerdings wollte ich mehr - mehr analoge Fotografie, und mehr Fotografie an sich. Also habe ich mir eine Konica Minolta Dynax40 mit einem passenden Weitwinkelobjektiv schenken lassen.

Das ist nun 4 Jahre her und seither hat sich erstens die Kamera bereits wieder geändert - auf Digital und auch die Objektive kamen, einige gingen wieder.

Ich werde in Kürze auch schreiben was alles in mein Equipment fällt und wünsche weiterhin viel Spaß in meinem Blog.

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